Berufsbildungsbereich

Förderung stellt einen dynamischen Prozess kontinuierlicher Entwicklung dar. Sie wird durch Anleitung, Betreuung, Begleitung und Bildung realisiert.

Der Eingangs- und Berufsbildungsbereich ist eine Abteilung der Werkstatt für behinderte Menschen mit eigenen Räumen und eigener Ausstattung in räumlicher Nähe dem Arbeitsbereich angegliedert.

Im Eingangsverfahren werden die persönlichen Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten für den Prozess der Berufs- und Arbeitsförderung sowie der Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung ermittelt.

Im Grundkurs werden Fertigkeiten sowie Grundkenntnisse verschiedener Arbeitsabläufe vermittelt, darunter manuelle Fertigkeiten im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und Werkzeugen und Grundkenntnisse über Werkstoffe und Werkzeuge. Im Aufbaukurs werden die Kenntnisse vertieft und Fertigkeiten mit höherem Schwierigkeitsgrad, insbesondere im Umgang mit Maschinen, erworben.

Die Förderung durch Intensivlehrgänge und die Gruppen- und Einzelförderung während des Grund- und Aufbaukurses umfassen das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Arbeitsausübung, die Vermittlung von Wissen und Einsichten, das Erreichen sozialer Lernziele und dadurch das Erlangen sozialer Kompetenzen.

Die Methoden der beruflichen Bildungsmaßnahmen orientieren sich an dem Ziel, selbstgesteuerte Lernprozesse zu initiieren. Es werden Kulturtechniken, berufliche Kern-, Arbeitsprozess- und Schlüsselqualifikationen (Sozial- und Arbeitsverhalten) gefördert.

Die schulische Bildung wird nach der gesetzlichen Berufsschulpflicht im wöchentlichen Unterricht in den zuständigen Berufsschulen durchgeführt.

Praktika im Arbeitsbereich der Werkstatt und für geeignete Teilnehmer außerhalb der Werkstatt, zur Vorbereitung oder Integration auf einen Arbeits- oder Beschäftigungsplatz werden angeboten oder vermittelt.

Der Soziale Dienst der Werkstatt steht für die Beratung und soziale Begleitung der Teilnehmer zur Verfügung. Für geeignete Teilnehmer wird die Fachkraft für berufliche Integration hinzugezogen. Darüber hinaus können die Teilnehmer die verschiedenen Neigungsgruppen und Sportangebote nutzen.

 

Axel Hirschberger
Sozialdienst

Wiesbadener Str. 15
65549 Limburg

Tel.: 0 64 31 / 9 93 - 2 21
Fax.: 0 64 31 / 9 93 - 2 42

axel.hirschberger(at)lebenshilfe-limburg.de